Thema

Kirchen

Kirchen, Kapellen, Sakralräume und religiöse Stadtgeschichte.

St.-Jakobs-Kirche

Die St.-Jakobs-Kirche gehört zu den bedeutendsten Bauwerken Rothenburgs ob der Tauber. Ihre beiden Türme prägen die Silhouette der Altstadt, doch die eigentlichen Schätze befinden sich im Inneren: jahrhundertealte Glasfenster, mehrere spätgotische Altäre und vor allem der berühmte Heilig-Blut-Altar von Tilman Riemenschneider. Mehr als 170 Jahre wurde an der gotischen Kirche gebaut. Begonnen wurde 1311, 1485 war das Bauwerk vollendet und geweiht. Ursprünglich katholisch, wurde St. Jakob im Zuge der Reformation evangelisch und ist bis heute die evangelisch-lutherische Hauptkirche Rothenburgs.

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Die St.-Johannis-Kirche

Die St.-Johannis-Kirche gehört zu den Sehenswürdigkeiten Rothenburgs, die von außen eher unscheinbar wirken und gerade deshalb leicht übersehen werden. Dabei erzählt das Gebäude eine außergewöhnliche Geschichte: Seine Ursprünge liegen beim mittelalterlichen Johanniterorden, später wurde die Kirche evangelisch, ihr Dach zu einem riesigen städtischen Getreidespeicher umgebaut – und seit 1803 dient sie wieder der katholischen Gemeinde Rothenburgs als Kirche.

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Die Franziskanerkirche

Die Franziskanerkirche gehört zu den ältesten erhaltenen Kirchen Rothenburgs ob der Tauber und unterscheidet sich deutlich von der monumentalen St.-Jakobs-Kirche. Statt Größe und Repräsentation bestimmen Schlichtheit, klare Formen und eine ruhige Atmosphäre den Innenraum. Genau das entspricht dem ursprünglichen Gedanken des Franziskanerordens, der bewusst ein Leben in Armut und Bescheidenheit anstrebte.

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