Thema
Tore & Türme
Stadttore, Türme, Durchgänge und Aussichtspunkte der Rothenburger Befestigung.
Der Rathausturm und das Rathaus
Das Rathaus am Marktplatz gehört zu den eindrucksvollsten Bauwerken Rothenburgs ob der Tauber. Besonders interessant ist, dass es auf den ersten Blick wie ein einziges Gebäude wirkt, tatsächlich aber aus verschiedenen Bauphasen besteht. Gotik und Renaissance stehen hier unmittelbar nebeneinander. Über dem älteren Teil erhebt sich der Rathausturm. Wer die rund 220 Stufen bis nach oben bewältigt, wird mit einem der schönsten Rundblicke über die Altstadt belohnt.
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Das Plönlein und der Sieberstum
Das Plönlein ist wahrscheinlich das bekannteste Fotomotiv Rothenburgs ob der Tauber und für viele Menschen weltweit zum Sinnbild der Stadt geworden. Das schmale Fachwerkhaus, der kleine Brunnen davor und die beiden Straßen, die sich dahinter in unterschiedliche Richtungen teilen, bilden zusammen mit Siebersturm und Kobolzeller Tor eines der unverwechselbarsten historischen Stadtbilder Deutschlands.
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Der Markusturm – ein Rest der ersten Stadt
Der Markusturm mit dem Röderbogen gehört zu den ältesten Spuren der Rothenburger Stadtbefestigung. Heute steht das Ensemble mitten in der Altstadt – doch genau hier verlief einst eine frühe Grenze der Stadt. Wer durch den Röderbogen geht, durchquert damit einen Bereich, der bereits befestigt war, lange bevor Rothenburg seine heutige Größe erreichte.
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Der Weiße Turm
Der Weiße Turm steht heute mitten in der Rothenburger Altstadt. Als er im späten 12. Jahrhundert entstand, sah das völlig anders aus: Hier verlief eine der frühen Grenzen der Stadt. Der mächtige Torturm gehörte zur älteren Stadtbefestigung und sicherte einen Zugang nach Norden – lange bevor Rothenburg bis zur heutigen äußeren Stadtmauer angewachsen war.
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Rödertor, Bastei und Toranlage
Das Rödertor gehört zu den eindrucksvollsten erhaltenen Toranlagen Rothenburgs ob der Tauber. Wer die Altstadt von Osten betritt, passiert nicht einfach nur ein Stadttor, sondern eine mehrstufige historische Verteidigungsanlage mit Bastei, Brücke, Wassergraben, Wach- und Zollhäuschen sowie einem geschützten Fanghof. Gerade hier lässt sich besonders gut nachvollziehen, wie aufwendig ein Zugang zu einer mittelalterlichen Stadt gesichert werden konnte.
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Der Röderturm – Rothenburg von oben
Der Röderturm ist einer der markantesten Türme der Rothenburger Stadtbefestigung und zugleich einer der schönsten Aussichtspunkte der Altstadt. Nach 103 Stufen erreicht man die Turmstube und wird mit einem weiten Blick über Dächer, Türme und Stadtmauer bis hinaus in die Umgebung Rothenburgs belohnt. Gleichzeitig erzählt der Turm eine besondere Geschichte: vom mittelalterlichen Meldeposten über seine schwere Zerstörung im Jahr 1945 bis zu seinem Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg.
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Das Galgentor und der Galgenturm
Das Galgentor gehört zu den großen Zugängen der Rothenburger Altstadt und trägt einen Namen, der unmittelbar an die weniger romantische Seite der Stadtgeschichte erinnert. Eigentlich heißt die Anlage Würzburger Tor. Den heute gebräuchlichen Namen Galgentor erhielt sie durch den Galgen, der früher unmittelbar außerhalb der Stadt auf der sogenannten Köpfleinswiese stand.
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Das Spitaltor und die Spitalbastei
Das Spitaltor mit seiner mächtigen Spitalbastei bildet den südlichen Abschluss der historischen Altstadt und gehört zu den beeindruckendsten Teilen der Rothenburger Stadtbefestigung. Von außen wirkt die Anlage bereits massiv – ihr eigentliches Ausmaß erkennt man jedoch erst, wenn man durch die verschiedenen Tore geht und die Innenhöfe, Wehrgänge, Kasematten und Geschützstellungen erkundet.
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Klingentor, Klingenbastei und Klingenturm
Das Klingentor bildet den nördlichen Zugang zur Rothenburger Altstadt und gehört zu den am vollständigsten erhaltenen Befestigungsanlagen der Stadt. Hier treffen mehrere Jahrhunderte Stadtgeschichte auf engem Raum zusammen: mittelalterlicher Torturm, vorgelagerte Bastei, Stadtgraben, ehemaliger Zugbrückenzugang und eine Wehrkirche bilden gemeinsam eine ungewöhnlich komplexe Verteidigungsanlage.
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Kobolzeller Tor und Kohlturm
Das Kobolzeller Tor gehört zu den besonders interessanten, aber häufig unterschätzten Toranlagen Rothenburgs. Vom bekannten Plönlein führt die Kobolzeller Steige steil hinunter zur vollständig erhaltenen Befestigungsanlage mit Torturm, Vorwerk, Fanghof, Wehrgang, ehemaligem Zollhaus und der sogenannten Teufelskanzel. Direkt daneben steht mit dem Kohlturm ein weiterer Wehrturm der Stadtmauer.
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Das Burgtor
Am westlichen Ende der Herrngasse steht mit dem Burgtor eine der markantesten Toranlagen Rothenburgs ob der Tauber. Wer hindurchgeht, verlässt die dicht bebaute Altstadt und gelangt unmittelbar in den heutigen Burggarten hoch über dem Taubertal.
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